Kulturverein Alfeld
 

Willkommen auf der Homepage des neu gegründeten Vereins 
"Kulturverein Alfeld e.V."
Hier wollen wir regelmäßig über unser Programm, Neuigkeiten 
und unsere Projekte informieren.

Der Kulturverein

in CORONA-Zeiten

Lieber Besucher, der Kulturverein hat vielleicht den schlechtesten Zeitpunkt erwischt, um einen neuen Verein zu gründen. 
Wir haben uns viel vorgenommen, sind aber auf Grund der aktuellen Entwicklung und derzeit geltenden Regelungen in unserem Veranstaltungsprogramm eingeschränkt.

Vorschau auf den neuen "Alfelder Grenzgang"

Der Kulturverein Alfeld e.V. hat es sich zum 50-jährigen Landkreisjubiläum zur Aufgabe gemacht, die besondere Geschichte Alfelds über Trennung und Wiedervereinigung thematisch aufzuarbeiten und auch außerhalb der Kirchweihfesttage erlebbar zu machen. Das Projekt wurde letzten Herbst im Gemeinderat vorgestellt und genehmigt.

Das Ergebnis der mehr als einjährigen ehrenamtlichen Arbeit:
Der „Alfelder Grenzgang“ – ein circa 1,5km langer Rundgang durch unseren Ort mit insgesamt

  • 5 neuen Infotafeln
  • einer "kobberneggischen" Apparatur und
  • einer neuen Dorfchronik.

Die bereits bestehenden Gedichttafeln am Schneider- und Kegelberg wurden in den neuen Rundweg integriert. Die seltsame Apparatur wurde eigens für uns vom Objektkünstler Stefan Stock aus Kastl angefertigt und wird zudem in den kommenden Sinnesradweg des Landkreises integriert.

Finanziert wird der Alfelder Grenzgang komplett aus externen Fördermitteln, der Gemeindehaushalt wird dafür nicht belastet.

Im Juni 22 - ungefähr zeitgleich mit der Eröffnung des neuen Sinnesradwegs - wollen wir den "Alfelder Grenzgang" eröffnen.
Lasst euch einfach überraschen!

 

Frühjahrskollektion am HEIMA[R]T-Automaten

Ab dem ersten März könnt ihr euch am HEIMA[R]T Automaten mit kleinen und feinen Preziosen eindecken,
eventuell findet ihr ja schon Geschenke für eure Lieben zu Ostern

Zu Besuch bei Reiner Zitta

am 12.06.21 besuchte eine kleine Gruppe des KuVA Reiner Zitta in Pühlheim. Reiner Zitta ist ein deutscher Zeichner, Bildhauer und Aktionskünstler. Er wurde 1944 in Buchelsdorf bei Freiwaldau im Sudetenland geboren und studierte Kunst an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg. Ein besonderer Bezug zu ihm ergibt sich daraus, dass er hier in Mittelfranken lebt und einen Großteil seiner Kindheit und Jugend in See zugebracht hat.

Allein die Zufahrt zu seinen Anwesen ist schon ein kleines erstes Abenteuer, denn man biegt ohne Hinweisschild direkt von der Ortsverbindungsstraße Unterrieden/Pühlheim nach rechts auf einen Feldweg ab. Nach einer Linksbiegung erreicht man hinter einem kleinen Bio-Bauernhof das Ziel. Sein Wohnhaus ist eine alte Mühle, jedoch heute ohne Mühlrad.

Dieser Samstag Nachmittag war alles andere als gewöhnlich!

Beim Erreichen der Mühle überkommt uns das Gefühl, dass hier viel Krempel herumliegt und alles sehr unordentlich wirkt. Dieser erste Eindruck wird sich später noch korrigieren. Die Klingel ist eine alte Fahrradhupe und kurz darauf kommt uns Reiner Zitta entgegen und begrüßt uns sehr freundlich mit einem leicht fränkischem Slang. Wir sind besonders stolz, an diesem Tag auch seine für uns erstellte  Kleinserie an Kunstwerken „automaten-tauglich“ mitnehmen zu dürfen. Die handbemalten Aludeckelfiguren kommen in unserem Heima[R]t Automaten und sind vom Meister handsigniert. 

Mehr Fotos wie immer auch auf Instagram.
#kunstinalfeld
#reinerzitta
#heimartautomat

Im Gespräch wirkt Reiner Zitta auf uns sehr aufgeschlossen und man merkt sehr schnell, dass er obwohl er digital „unplugged“ ist sehr genau weiß welche Schwierigkeiten und Probleme die aktuelle heutige Lebensweise mit sich bringt. Vorrangig allerdings bleibt der Eindruck, dass er ein unerschütterliches Verhältnis zur Natur und allen natürlichen Dingen lebt - das zeigte sich auch beim späteren Rundgang. Die Zeit verrinnt wie im Flug und wir hätten uns noch gerne sehr viel länger mit ihm unterhalten. 

Der Rundgang durch seine Schuppen und Räumlichkeiten in der alten Mühle war ein Kunstgang der besonderen Art. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Auf jedem Quadratzentimeter blitzen Figuren und Gegenständliches, die der Bildhauer überwiegend aus Holzabfällen hergestellt hat. Es erscheint, als würde altem weggeworfenen durch aufgemalte Gesichter oder Formgebung wieder eine Seele gegeben werden. Den im Freien stehenden Objekten sieht man den Wiiterungseinfluß an - das scheint aber auch so gewollt zu sein und zeigt den Bezug zur Natur (denn Holz ist an und für sich immer Draußen). Im inneren der alten Mühle überraschen uns hunderte oder gar tausende kleine Objekte. Sie sprühen vor Kreativität und zeigen, dass jedem, scheinbar nicht mehr gebrauchten Alltagsgegenstand ein neues Leben eingehaucht werden kann. Beim betrachten der kleinen Werke reizt es uns mehr darüber zu erfahren - warum sieht das so aus, welche Überlegungen stecken dahinter, etc.

Leider verfliegt die Zeit und der nachmittägliche Besuch neigt sich dem Ende. Wir werden aber sicherlich wiederkommen. Reiner Zitta hat uns sehr beeindruckt.internal://9a2e4bf8-3da2-4e1a-9a72-0b97ec69f4cd

Dorfkino - Unboxing

Liebe Dorfkino-Freunde,

lange, lange ist es her, dass wir zum Projekt „Dorfkino Alfeld“ Neuigkeiten berichten konnten. Untätig waren wir aber in all dieser Zeit nicht. Deshalb wird es nun Zeit für ein kleines Update, denn bald kann es tatsächlich los gehen!

Durch die zwei Hauptsponsoren des Dorfkinos, die Kulturstiftung der Sparkasse Nürnberg und die Förderung für Bürgerschaftliches Engagement der LAG Nürnberger Land e.V., konnten wir im Juli die erforderliche technische Ausstattung anschaffen.

Damit ihr euch das besser vorstellen könnt, haben wir heute das Equipment ausgepackt und ein kleines (Achtung: Neudeutsch!) „Unboxing“-Video gedreht. Hier geht‘s zum Video:

Unboxing Dorfkino

Besonders stolz sind wir auf unsere 4x3m Leinwand und so sieht sie dann aus, wenn sie steht.

Lange Zeit galt das Thema Verdunkelung im VMZ als ungelöst. Mittlerweile hat sich jedoch auch hier etwas getan. Die Dachfenster wurden bereits (soweit möglich) verdunkelt (wir berichteten), für die großen Frontfenster sind wir noch am tüfteln - aber zuversichtlich - und für die seitlichen kleinen Fenster haben wir mittlerweile eine schmucke Lösung mittels Werbebannern aus Textilgewebe gefunden.

Für diese Werbebanner suchen wir noch Sponsoren. Die Banner können individuell mit eurem Werbetext, Vereinslogo o. Ä. bedruckt werden und kosten ca. 150€/Stück. Beauftragung und Organisation würden wir übernehmen. Wenn jemand Interesse an einer Bannerwerbung hat, dann bitte bei uns (kontakt@kulturverein-alfeld.de oder persönlich) bis 31.07.2021 melden. Spendenquittungen dürfen wir ausstellen.

 

Damit wir auch alle bei der Filmvorführung bequem sitzen können, würden wir gerne ein paar chillige Sessel (IKEA Poäng) anschaffen und suchen dafür einen passenden Lagerplatz für ca. 10 Kindersessel und ca. 20 Erwachsenensessel. Falls jemand einen Raum für uns zur Verfügung stellen könnte, würden wir uns über eine Rückmeldung sehr freuen.

In unserer nächsten Sitzung wollen wir unser Kino-Programm besprechen und zeitnah veröffentlichen. Wenn uns Corona nicht nochmal einen Strich durch die Rechnung macht, kann es im Herbst „Film ab!“ in Alfeld heißen! Wir freuen uns darauf und hoffentlich ihr auch!

Euer Kulturverein

PS: Mehr Bilder zum heutigen Unboxing-Tag gibt‘s auf unserem Instagram account.

Heima[R]t - Der Automat

Die Kunst hält Ein-ZUG in Alfeld – zieht euch eine!

Ein Mitbringsel für einen netten Menschen, ein Andenken an einen schönen Wandertag, ein Geschenk für sich selbst – das alles bietet seit heute der Heima[R]t Automat des Kulturvereins Alfeld e.V. am Wanderparkplatz zum Rinntal / VMZ in Alfeld.
Für nur 5EUR können kleine Kostbarkeiten aus den Schächten des Heima[R]t Automaten gezogen werden.

Lockdownlotto

Wie bereits über Ausgschellerd berichtet, hat sich der Kulturverein Alfeld an der Aktion LockdownLotto beteiligt  und sogar eine Patenschaft übernommen.
Nun steht auch fest, dass wir die Patenschaft für den Kabarettisten Bernd Regenauer zugelost bekommen haben.
Also drückt uns weiter die Daumen, damit wir hoffentlich bald Bernd Regenauer oder Eine oder Einen der anderen Künstler:innen in Alfeld begrüßen dürfen.

"Ausgschellerd" wird!

Seit dem 08.03 ist die digitale Dorfzeitung unter dem Titel „Ausgschellerd“ veröffentlicht.

Über die App BayernFunk oder direkt über Ausgschellerd.de könnt ihr euch über Neuigkeiten und das vielfältige Leben in der Gemeinde Alfeld informieren.

Du bist engagierter Bürger und würdest gerne selbst Beiträge verfassen und Deinen Mitbürgern zur Verfügung stellen?

Kein Problem! Sprich uns einfach an oder schreibe eine Mail an: kontakt@kulturverein-alfeld.de und werde Teil des digitalen Redakteurteams.

Die App BayernFunk findest du hier:
 iOS / Android

Mehr erfährst Du in der Rubrik „Unsere Projekte“.

Magazin Hersbrucker Schweiz Ausgabe 04.01.2021

Ein Verein will den Alltag vergessen lassen
Hersbrucker Zeitung Ausgabe 18.12.2020

HZ-Serie: Neu gegründeter Kulturverein Alfeld hat viel vor – Dorfkino, Kulturwanderweg und Dorfzeitung geplant 

ALFELD (mg) – Geplant war er schon länger, jetzt wurde er in die Tat umgesetzt: der Kulturverein Alfeld. Neben ganz praktischen Gründen soll er auch der Integra- tion und dem Zusammenhalt im Dorf dienen.

Die beiden frischgebackenen Vorsitzenden Karin Haas und Ju- dith Paloch können gar nicht auf- hören zu erzählen: davon, was sie nun alles vorhaben und welche Ideen ihnen im Kopf herumschwir- ren. Und davon, was mit dem Ver- ein an sich nun endlich möglich ist. Denn die Gründung im vergange- nen Oktober hatte auch recht praktische Gründe. 

Der Kreis schloss sich

Zum einen habe die Idee eines Kulturvereins schon lange im Raum gestanden, erzählt Haas: um zum Beispiel den Arbeitskreis Volksmusikzentrum, in dem sie ebenfalls engagiert ist, und ande- re kulturelle Veranstaltungen unter einen Hut zu bekommen.

Zum anderen war da das Dorf- kinoprojekt von Judith Paloch. „Schon vor sechs Jahren habe ich versucht, ein Dorfkino in Alfeld zu initiieren. Aber in Deutschland ist es wahnsinnig schwierig, legal Fil- me zu zeigen. Die Lizenz- und Ge- ma-Gebühren gehen ins Un- ermessliche“, erzählt die 38-Jäh- rige. Schließlich stieß sie auf das Projekt „Dorfkino einfach mach- bar“ aus Mecklenburg-Vorpom- mern, dem sich andere Initiativen anschließen können. Dahinter steht der Verein „Filmclub Güst- row“, der den Filmverleih organi- siert und die Lizenzen übernimmt.

Um dort mitmachen zu können und zum Beispiel die Filme auch bewerben zu dürfen, brauchte es einen Träger für das Alfelder Dorf- kino. So kamen die Idee eines eige- nen Vereins ins Spiel und das Dorfkino und der Arbeitskreis Volksmu- sikzentrum zusammen.

Dass die Vereins- gründung in eine nicht ganz einfa- che Zeit für ehrenamt- liche Initia- tiven fällt, ist den bisher zehn Mit- gliedern be- wusst. „Wir haben uns dennoch dafür ent- schieden, um schon jetzt Pro- jekte zu pla- nen und mehr Leute mit ins Boot zu holen“, sagt Pa- loch. Denn auch die Mitgliedersuche sei gerade schwierig, zu- dem seien viele Leute bereits in zahlreichen anderen Vereinen ak- tiv. Um die ebenfalls komplizierte Ämterbesetzung zu umgehen, ha- ben sich Haas und Paloch für eine moderne und schlanke Satzung entschieden, nach der nur die bei- den Posten des Vorsitzes verge- ben werden müssen. 

Neben den ganzen rechtlichen Aspekten habe der Verein aber vor allem ein Ziel: das kulturelle An- gebot in Alfeld zu erweitern. Des- halb schweben den beiden Vorsit- zenden bereits jetzt viele weitere Projekte vor: ein Kulturwander- weg zum Beispiel, mit Bildern und Texten aus vergangenen Zeiten, oder die „DorfNews“, eine digitale Dorfzeitung, die, in Zusammen- arbeit mit der Gemeinde, über ge- sellschaftliches Leben und amtli- che Mitteilungen informiert.

Auch mit den anderen Alfelder Vereinen wollen Haas und Paloch zusammenarbeiten. Die Tradition, die in ihrem Heimatort sehr hoch gehalten wird, ist ihnen ebenfalls wichtig – was schon im Vereinslo- go, das den Löwen aus dem Dorf- wappen und die fränkischen Far- ben zeigt, deutlich wird. Trotzdem möchten sie auch etwas frischen Wind ins Dorfleben bringen. „Wir wollten keinen weiteren Verein, der in die Vergangenheit blickt“, beschreibt Paloch die Intention. Für alle Altersklassen soll kosten- günstig etwas geboten werden, im Dorfkino könnten beispielsweise neben „Mainstream-Filmen“ auch solche mit Bildungs- und integrie- rendem Charakter gezeigt wer- den. Neu Zugezogene sollen sich genauso im Angebot finden wie Flüchtlinge, die im Dorf leben. „Kultur und unser Verein sollen neben all dem Alltagsstress etwas positive Stimmung vermitteln“, bringt es Haas auf den Punkt.